Snowboard-Weltcup 2015 erneut am Sudelfeld

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worldcup sudelfeldNach dem sehr erfolgreichen FIS Snowboard Weltcup-Finale letzten Januar im Vorfeld der Olympischen Winterspiele von Sotschi gastiert der alpine Snowboard-Weltcup-Zirkus auch kommenden Winter wieder am Sudelfeld.

Am 6. und 7. Februar 2015 und damit unmittelbar nach der FIS Snowboard Weltmeisterschaft am Kreischberg werden die besten Raceboarder der Welt auf dem Waldkopfhang, der mit einer neuen 6er-Sesselbahn eine deutliche Aufwertung erfahren hat, erneut in einem Parallel Riesenslalom um Weltcup-Punkte kämpfen.

Allerdings stehen derzeit die Chancen gut, dass aus dem Einzelrennen eine Doppelveranstaltung wird.

Momentan laufen Verhandlungen zwischen Snowboard Germany und dem Internationalen Ski Verband (FIS) über die Durchführung eines Parallel-Team-Events, bei dem, ähnlich wie beim Team Snowboardcross, der jeweils zweite Starter eines Nationen-Mixed-Duos den Parallel-Kurs in Angriff nimmt, nachdem der zuerst gestartete Teamfahrer die Ziellinie überquert hat.

Bei einer erfolgreichen Realisierung wäre es der erste Wettbewerb der innovativen und spannenden Wettkampfform auf deutschem Boden.

„Die Region um Bayrischzell freut sich schon jetzt auf die internationalen Gäste, die dank dem großen ehrenamtlichen Engagement vor Ort und der Federführung von Snowboard Germany wie im Vorjahr ein sportliches Highlight in ihrem Rennkalender in Oberbayern erleben dürfen“, erklärt Sepp Lechner, Bürgermeister von Fischbachau und Chef des lokalen Organisationskomitees.

Verbandspräsident Prof. Michael Hölz sieht die erneute Terminierung der Traditionsveranstaltung am Sudelfeld sowie deren eventuelle Ausweitung auf zwei Tage als „Wertschätzung für das deutsche Nationalteam Race um die Silber- bzw. Bronzemedaillengewinnerinnen von Sotschi, Anke Karstens und Amelie Kober sowie die amtierende Weltmeisterin Isabella Laböck.“

Text: OK-Team Snowboard Weltcup Sudelfeld

 

Die Alligatoren sind los!

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Alligator KircheIn Oberaudorf hat sich der Nachwuchs von Samson breit gemacht: 10 noch sehr kleine Alligatoren sind ausgebüchst und haben sich im Gemeindegebiet versteckt. Die Kleinen sind sehr zutraulich und halten sich mit Vorliebe an viel besuchten Plätzen oder in Wassernähe auf.

Für jeden zurückgebrachten Alligator winkt eine Berg- und Talfahrt mit der Bergbahn Hocheck als Finderlohn. Die Gemeinde freut auch über Bilder mit dem Ort, an dem sie gesichtet bzw. eventuell dann auch eingefangen worden sind (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Entgegengenommen werden die Tierchen ab Montag, 11. August in der Tourist-Information Oberaudorf.

Sperrung des Wanderweges zwischen Buchau und Wildgrub

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achtungAb heute ist der Forstweg zwischen Buchau und Wildgrub wegen Holzerntearbeiten gesperrt. Die Sperrung gilt für alle Verkehrsteilnehmer, also auch für Wanderer und Radler.

Eine Umleitung kann leider nicht angeboten werden. Die Sperre dauert bis Ende des Jahres an.

Der Aufstieg von Buchau/Hocheck durch das Brünntal auf das Brünnsteinhaus ist zur Zeit möglich.

Der Arbeitsbereich ist mit Planen abgesperrt, an den Wegen sind Hinweisschilder angebracht.

 

Bronzeplatte für Marinus Kraus

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bronzetafel marinusJetzt hat unser Olympiasieger Marinus Kraus seine Fußabdrücke in Bronze auf dem Oberaudorfer "Walk of Fame" enthüllen dürfen. Nach einer kurzen Begrüßung vom Bürgermeister Hubert Wildgruber, konnte Marinus unter den Augen vieler Marinus-Fans und Schaulustiger mit dem Radlader zur Tat schreiten. Gemeinsam mit dem Bauhof-Leiter Sepp Tremml wurde der Blumenkasten weggehoben und anschließen zusammen mit dem Bürgermeister die Tafel freigelegt.

Viele Applaus gab es für die schöne neue Bronzeplatte, die jetzt zusammen mit den Fußabdrücken vom Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger und den Handabdrücken vom ehemaligen Bayerischen Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber den Oberaudorfer Walk of Fame bildet.

Anschließend gab es natürlich noch die Möglichkeit für Gespräche und und Autogramme des sympathischen Oberaudorfer Skispringers.

Eröffnung der Musikfilmtage Oberaudorf

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modul musikfilmtage 2014Die magische Sieben

Es war als hätte ein unsichtbarer Regisseur am Drehbuch gefeilt: Wenige Stunden nach dem historischen Sieg der deutschen Elf im WM-Halbfinale über Brasilien mit 7:1 Toren wurden in Oberaudorf die siebten Musikfilmtage mit George Gachots neuen Dokumentarfilm „O Samba” eröffnet. Der Streifen eröffnet einen Blick auf die oftmals geschundene brasilianische Seele, die sich freud- wie schmerzvoll im Samba, dem brasilianischen Tanz mit afrikanischen Wurzeln offenbart. Im Gespräch mit dem Oberbayerischen Volksblatt (siehe Beitrag im Kulturteil) zeigte sich Regisseur Georges Gachot überzeugt, dass nur der Samba die Brasileiros nach diesem schwarzen Tag wieder aufrichten könne.

2014 musikfilmtage aicher-internetBei den Filmfestspielen in Cannes sagte Dokumentarfilmer Georges Gachot Organisator Markus Aicher zu, mit seinem Film die siebten Musikfilmtage nach Oberaudorf zu eröffnen. Der aus Zürich stammende Gachot wollte nach Ende der Veranstaltung eigentlich direkt zum Jerusalem Film Festival weiter reisen, doch der erneute Ausbruch des Nah-Ost-Konflikts machte diese Pläne zunichte. So nahm sich der im Inntal gestrandete Regisseur sehr viel Zeit für das oberbayerische Publikum und erläuterte auf sympathische Art seine aufflammende Liebe zum Samba, der Kunst- und Lebensform zugleich ist.

Gachot machte sich vor allem einen Namen durch Filmportraits von Komponisten und Interpreten. Er sei also mehr der klassischen Musik zugewandt, doch dann habe er die Spur des legendären Komponisten und Sänger Marino da Vila verfolgt, der mit Vila Isabel eine der populärsten Sambaschulen Rio de Janeiros repräsentiert.

Die Musik als Hauptdarsteller würdigte Ministerialrat Michael Roppelt, Filmreferent des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, in seinem Grußwort. Er unterstrich den wirtschaftspolitischen Effekt des Medienstandorts Bayern. Die Musikfilmtage in Oberaudorf räumten der Musik den hohen Rang ein, der ihr gebühre, so der Ministerialrat durchaus poetisch.

2014 musikfilmtage stamm-wildgruber-internetEinen Dank an die „großartigen Menschen“, die die Musikfilmtage ermöglichen, sprach Landtagspräsidentin Barbara Stamm aus, die spontan zur Eröffnung der Musikfilmtage in Oberaudorf kam. Erfrischend fröhlich erläuterte sie diesen Entschluss, sei doch beim Filmfest in München immer die Rede von den Musikfilmtagen in Oberaudorf gewesen. „Aber da komm ich mal”, habe sie sich vorgenommen und diesen Vorsatz nun auch umgesetzt. Die Landtagspräsidentin unterstrich die große Bedeutung einer dezentralen Kulturförderung, wie der Erfolg der Oberaudorfer Musikfilmtage zeige.

Auf die stetig steigenden Besucherzahlen verwies Bürgermeister Hubert Wildgruber, der der gesamten Filmtage-Mannschaft von Herzen dankte. Dem schloss sich Initiator Markus Aicher an. Er verglich sein Team mit einer „Rockband”, die er immer schon gerne haben wollte. Aichers Wünsche gehen noch weiter: Oberaudorf soll wieder ein Kino bekommen, dazu werde man in Kürze eine Interessengemeinschaft gründen.

Zum Ende der Eröffnungsveranstaltung, die mit „Peter Riest, Idealist” noch ein weiteres Filmzuckerl offerierte, hielt sich der „unsichtbare“ Regisseur des Abends erneut ans Drehbuch und entließ die vielen Gäste genau sieben Minuten nach Anpifff des zweiten WM-Halbfinales Argentinien gegen Holland in die stilvoll eingerichtete Kino-Bar im Foyer des Haus des Gastes - natürlich zum „public viewing”.

Die Musikfilmtage Oberaudorf finden noch bis zum Sonntag, den 13.07.2014 statt.

Zur Homepage der Musikfilmtage Oberaudorf

Bilder und Text: Eva-Maria Gruber

Rückblick: Reisacher Klosterfest und Tag der Blasmusik mit Festgottesdienst, Gemeinschaftschor, Festzug, Standkonzert

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Ein gewohnt großes Unterhaltungsprogramm erwartete die Besucher des Reisacher Klosterfestes letzten Samstag.

Unterhaltungsmusik mit der Musikkapelle Niederaudorf folgte Stimmungsmusik, gespielt von der Gastkapelle 1.KG „Blauweiß“ Fischenich aus dem Rheinland.

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Für Abwechslung sorgten die Goaßlschnalzer sowie der Trachtenverein „D`Brünnstoana“ Niederaudorf mit Schuhplattlern und Trachtentänzen.

Reger Wirtsgartenbetrieb mit süffigen Getränken und schmackhaften Brotzeiten erfreute die Veranstalter, die Niederaudorfer Ortsvereine. Und das Wichtigste, bis zum Schluss hielt die trockene Witterung.

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Zu ihrem 80-jährigen Gründungsjubiläum lud die Musikkapelle Niederaudorf die Nachbarkapellen aus Kiefersfelden, Mühlbach, Oberaudorf und Bayrischzell sowie das Blasorchester der 1. Karnevalsgesellschaft „Blauweiß“ Fischenich aus dem Rheinland, am Sonntag, den 01. Juni 2014 ein.

Im Garten des Karmelitenkloster Reisach fand die Festmesse statt, gefeiert in Konzelebration von den Reisacher Karmelitenpatres Bruno, Joachim und Slawek. Mit dem Te deum, sowie der Bayernhymne klang der Festakt aus.

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Dann formierte sich der kleine Festzug zum Klosterhof. Dort stellte sich jede Teilnehmerkapelle mit einem kurzen Standkonzert vor.

Geselligkeit und gute Verpflegung sowie zünftige Blasmusik waren bis zum Festausklang dann Trumpf.

Text und Bilder: Alfons Lotter

Jungfernflug von Marinus Kraus im Oberaudorfer Flieger

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Einfach nur Juhui!

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„Das ist einfach nur Juhui!” – anders lässt sich das Fluggefühl im nagelneuen Oberaudorfer Flieger nicht beschreiben. Der Oberaudorfer Olympiasieger Marinus Kraus absolvierte gestern unter großem Beifall vieler Pressevertreter den Jungfernflug auf der „modernsten und sichersten Flying-Fox-Anlage in den Alpen”, wie Hannes Rechenauer, Geschäftsführer der Hocheck Bergbahnen und Freizeitanlagen GmbH, betonte. Nur eingehängt an einem Stahlseil „fliegt” man mit Tempo 80 auf einer Strecke von rund 700 Meter über tiefgrüne Bergwiesen ins Tal. „Supercool”, so der Kommentar des Olympiasiegers nach der Landung. Ab Christi Himmelfahrt kann man in Oberaudorf die Flugreise antreten.

Zwei Jahre hat es gedauert, bis die Idee vom Oberaudorfer Flieger Realität wurde. Umfangreiche Gutachten und Begleitpläne waren erforderlich - seit gestern aber ist die hochmoderne Anlage fester Bestandteil auf dem Erlebnis-Berg Hocheck. Von der Mittelstation weg - sicher geborgen in einem Tragegurt - kann man sich in die Tiefe stürzen. Etwa 45 Sekunden lang rauscht man dem Ziel-Tower oberhalb der Felswand im Bereich der Talstation entgegen. Ein leichter Ruck und die hochmoderne Wirbelstrombremse bremst sanft den Flug.

internet-waage yvonneAuf der Plattform des „Start-Towers” in Höhe der Hocheck-Mittelstation beginnt das Abenteuer zunächst mit dem Gang zu einer Waage: Dem eigenen Gewicht entsprechend - die Kiloangaben sind zur Beruhigung der Damenwelt von Farbskalen bedeckt - werden Sitzgurte zugeteilt.

internet-oberaudorfer flieger blick ins tal yvonneSpeziell ausgebildetes Personal hängt den Rollenträger ins Seil ein. Mitunter sei es schon erforderlich, den Fluggästen Mut zuzusprechen oder sie zu beruhigen, erklärte die Crew. Im Vorfeld sei man jedoch auch psychologisch geschult worden, um etwaige Panikattacken wirksam lindern zu können. Angst ist jedoch im Oberaudorfer Flieger kein Flugbegleiter, vielmehr ist man erfüllt von einem großen Staunen über die Schönheit der Landschaft: „Genieß den Flug”, ruft die Startcrew deshalb wohlwissend allen Flug-Neulingen nach dem „Take Off” zu.

Die abenteuerliche Luftreise in Oberaudorf ließ sich die Hocheck Bergbahnen- und Freizeitanlagen GmbH rund 500 000 Euro kosten. Die neue Anlage soll vor allem dem eigens entwickelten Konzept des „Ganz-Jahres-Bergs Hocheck” dienen. Mit dem Oberaudorfer Flieger werde die Schneeabhängigkeit reduziert, so Hannes Rechenauer. Zehn Monate im Jahr werde der Flieger in Betrieb sein, prophezeit er. Sogar bei leichtem Schneefall könne man fliegen: Eiskratzer an jeder Rolle könnten das Seil problemlos von Eis und Schnee befreien.

internet-hubert wildgruber-eva-maria„Der Traum vom Fliegen wird in Oberaudorf Wirklichkeit”, sagte Bürgermeister Hubert Wildgruber im Kreise der Medienvertreter. Der Oberaudorfer Flieger sei für die Tourismusgemeinde Oberaudorf eine wichtige Bereicherung. Sagt’s und entschwand in den Hocheck-Express zum Abflug. Gleich nach dem Olympiasieger stürzte sich der Bürgermeister in die Tiefe - und war hellauf begeistert.

Vor dem Ticketkauf in der Talstation - ab Christi Himmelfahrt gibt es Bordkarten an der Kasse - ist die Flugtauglichkeit zu prüfen: Kinder ab acht Jahre, einer Größe von 1.20 Metern und einem Gewicht ab 30 Kilogramm können bedenkenlos starten. Wer jedoch mehr als 125 Kilogramm wiegt, muss in Oberaudorf am Boden bleiben. Im Flugpreis inbegriffen (Kinder zahlen 15,90 Euro bzw. Erwachsene 19,90 Euro plus vier Euro für die Bergfahrt) ist in 14 Tagen auch eine spezielle Foto-App, mit der das persönliche Foto von diesem einmalige Erlebnis sofort aufs eigene Handy gesandt wird.

internet-gruppenbild rechenauer liebemann kraus bergerÜber die gelungene Einweihung freuen sich v.l.n.r.: Hannes Rechenauer (Geschäftsführer Bergbahnen Hocheck), Thomas Liebmann (Ingenieur des Rope Runner), Marinus Kraus (Mannschafts-Olympia-Sieger im Skispringen Sochi 2014) und Simon Berger (Geschäftsführer Bergbahnen Hocheck)

 

Text: Eva-Maria Gruber, Bilder: Eva-Maria Gruber & Yvonne Großmann

 


Noch ein paar mehr Impressionen:

Gemeinde Oberaudorf empfängt Olympiasieger Marinus Kraus

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Fliegerlied für den Überflieger

 

Olympiasieger können singen – und wie: Lauthals schmetterte Marinus Kraus zusammen mit dem Chor der Grundschule Oberaudorf und hunderten von Fans das „Fliegerlied”, das die Kinder eigens zum Empfang des Spitzensportlers in „Heut is dei Marinus-Dog” umgedichtet haben. Unter tosendem Applaus verewigte sich der sympathische Athlet mit seinen „Gold-Füßen” sogar in einem Gips-Bett. Der Bronzeabdruck wird vor dem Oberaudorfer Rathaus in den Boden eingelassen.

olympia empfang 11 yKnisternde Spannung lag über dem Dorfplatz kurz vor Beginn des großen Olympiaempfangs, vergleichbar mit den Sekunden, die das Springer-Team um Marinus Kraus beim Skisprung-Teamwettbewerb in Sotchi vor Bekanntgabe des Endergebnisses zu durchleiden hatte. Hunderte Fans drängten sich mit Bayern-, Deutschland- und Gemeindefahnen auf dem Marktplatz. Die „Huaba Jacksons”, eine der vielen erfolgreichen Oberaudorfer Jugend-Bands, stimmten sie – dem Ereignis entsprechend – mit „Fly me to the moon” ein. Auf Bürgermeister Hubert Wildgrubers Frage, ob alle bereit für den großen Moment seien, tönte ein vielstimmiges „Ja” in den Oberaudorfer Nachthimmel, begleitet von lärmenden Vuvuzelas. Ziemlich umspektakulär sei die Entscheidung seines Sohnes gewesen, Skispringer zu werden, erinnerte sich Papa Albert Kraus im Gespräch mit Moderator Rudi Erhart. Auf dem Fußballplatz habe er die Buben angesprochen, ob sie nicht Skispringen wollen, so Marinus Kraus’ erster Trainer Hartl Oberascher. „Abends ist der Marinus dann Heim gekommen und hat gesagt, dass er jetzt Skispringer wird”, so Albert Kraus – der Beginn einer Goldkarriere.

Stolz verwies Norbert Widmesser, Vorsitzender des WSV Oberaudorf, auf die so erfolgreiche Trainerarbeit seines Vereins. Großer Applaus galt den Nachwuchs-Skispringern um den ehemaligen Skispringer Sepp Heumann.

Dann der große Moment: Feuerwehrmänner machten den Weg frei für die Niederaudorfer Musikkapelle, der der Wagen des Olympiasiegers folgte. Zu Fuß, begleitet vom Jubel der begeisterten Fans , marschierte Marinus Kraus zur Bühne. Bürgermeister Hubert Wildgruber begrüßte den Olympiasieger mit den Worten, er sei ein Vorbild für die Jugend sowie ein Vorzeigebürger Oberaudorfs. Kraus trage den Namen der Skigemeinde Oberaudorf in die ganze Welt.

olympia empfang 36 eFrenetischer Beifall brandete auf als Kraus die Goldmedaille zeigte. Von diesem Moment an, gab es kein Halten mehr für die Kinder: Sie stürmten die Bühne, den Blick staunend auf das Edelmetall gerichtet, das ein Oberaudorfer Konditor sogar aus Zuckerguss auf einer imposanten Torte anordnete.

„Wieviele Goldmedaillen hast Du schon?”, wollte ein kleiner Bub wissen. Hier stockte dem Olympiasieger etwas der Atem. Marinus Kraus rief in die Menge, dass er mehr als überwältigt von diesem furiosen Empfang sei. Noch einmal schilderte er in mitreissenden Worten die Sekunden bis zur Bekanntgabe des Endergebnisses in Sotchi. Mit dem Wissen, Gold gewonnen zu haben, „explodiert alles in einem”, gestand der Skispringer. Und ob die Goldmedaille Flügel verleihe, wollte ein kleiner Chorsänger der Grundschule wissen. Da strahlte der Olympiasieger und sagte nur ein Wort: „Ja!”

Text: Eva-Maria Gruber, Bilder: Eva-Maria Gruber, Yvonne Großmann

 

 

Bildergalerie

Kulturförderpreis für Lenze und de Buam

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lenze und de buamEiner der Kulturförderpreise des Landkreises Rosenheim ging letzte Woche an die Band Lenze und de Buam. Vom Namensgeber der Oberaudorfer Musikgruppe, dem Astl Lenz, stammen die Ideen für die Lieder und die bayerischen Texte. An der optimalen Version feilt das Quintett dann gemeinsam im Probenraum. Laudator Maier-Gehring berichtete von einem Treffen mit Lenz. Schnell und viel reden sei seine Sache nicht. Eher seien es die Bedächtigkeit, das Nachspüren, das Bodenständige, das Augenzwinkernde, ein feiner bayerischer Humor die ihn, seine Buam und ihre Musik charakterisierten. Auch wenn sich der Lenz auf keinen Musikstil festlegen wollte, Maier-Gehring meinte, das Repertoire klinge mal nach Reggae, mal nach Zigeunersound, aber in jedem Fall bayerisch und nach Lenze und de Buam.

Auf verschiedenen Inntal-Bühnen traten sie schon auf, genauso wie auf dem Chiemsee-Reggaefestival. Im Bayerischen Fernsehen waren sie zu Gast und schon mehrfach in der Bayern 3-Newcomershow. Zudem organisieren sie zusammen mit ihren Freunden in Oberaudorf das Luegstock-Festival. Machts weiter so, rief ihnen Maier-Gehrung zu, ihr seids auf am guten Weg. Der Astl Lenz selbst machte es kurz: I möcht merci sogn. Er bedankte sich bei allen Unterstützern, Zuhörern, den Familien und den Mädels, womit die Freundinnen gemeint waren.

Hier finden Sie den kompletten Artikel auf www.rosenheim24.de.

Text: www.rosenheim24.de, Foto: Hubert Wildgruber

 

Zwei der familienfreundlichsten Skigebiete der Bayerischen Voralpen sind in Oberaudorf

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Skigebiete Test 2013 SudelfeldSkigebiete Test 2013 OberaudorfZauberteppich, Kinderland, kurze Anfahrt, günstige Preise - wer Skiurlaub mit Kindern plant, hat besondere Ansprüche an ein Skigebiet. Skigebiete-Test.de hat die Daten der vergangenen Saison ausgewertet und stellt die familienfreundlichsten Skigebiete in Bayern vor.

In puncto Familienfreundlichkeit sind die Bayrischen Skigebiete top und brauchen sich keineswegs hinter der ausländischen Konkurrenz in den Alpen anstellen. Vielmehr sind sie wegen ihrer kurzen Anreisezeit und den familienfreundlichen Preisen häufig sogar die bessere Alternative. Die Skigebiete bemühen sich besonders um Familien und schaffen immer attraktivere Angebote vom Kinderland bis hin zu ganzen Pauschalen für den Familienskiurlaub.

Das Skiparadies Sudelfeld und das Skigebiet Oberaudorf Hocheck haben es in Bayern in die Top 10 geschafft. Herzlichen Glückwunsch!

Hier finden Sie den Testbericht von www.skigebiete-test.de.

Hier gibt´s mehr Informationen zum Skigebiet Oberaudorf Hocheck.

Hier gibt´s mehr Informationen zum Skiparadies Sudelfeld.

Tourist Information Oberaudorf  |  Kufsteiner Str. 6  |  83080 Oberaudorf  |  Telefon +49 (0) 8033 - 30120